Projekte

Projekte der ZfIB-Mitglieder*innen

Das mediale Erbe der DDR – Akteure. Aneignung. Tradierung.

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Martin Lücke, Freie Universität Berlin (FU)

Kooperationspartner*innen/Mittelgeber*innen:

Verbundprojekt mit der LMU München und dem ZZF Potsdam,
gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektkurzbeschreibung:

Die heutigen Vorstellungen über die DDR sind in starkem Maße durch Medien geprägt. Massenmedien, Medienquellen in Bildungskontexten oder auch private Fotos, Filme und Musik formen maßgeblich Erinnerungen und das Wissen über den Alltag und politische Repressionen in der DDR. Der Forschungsverbund setzt sich deshalb zum Ziel, die Entstehung, Transformation und Nutzung von Medien mit DDR-Bezug zu analysieren. Untersucht und aufbereitet werden in unseren Teilprojekten der Kontext Museum und Ausstellung.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt.

Demos Leben

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Martin Lücke, Freie Universität Berlin (FU)

Kooperationspartner*innen:

  • Arbeitsbereich Politikdidaktik und politische Bildung der Freien Universität Berlin (FU)
  • Arbeitsbereich Sachunterricht und seine Didaktik der Freien Universität Berlin (FU)
  • Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (SenBJF)

Projektkurzbeschreibung:

Das Projekt sucht nach Möglichkeiten, Demokratiebildung in den einzelnen Phasen der Lehrer*innenbildung zu stärken und als festen Bestandteil zu implementieren. Hiermit wird auf die Herausforderung aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen an Schulen aufmerksam gemacht. Die Zunahme politischer Ungleichheit entlang sozialer Differenzlinien wird hierbei mitgedacht, um Demokratie, Menschenrechte, Partizipation und Inklusion im Sinne einer Barriere- und diskriminierungsfreien Teilhabe zu ermöglichen.

Die Homosexuellenbewegung und die Rechtsordnung in der Bundesregierung

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Martin Lücke, Freie Universität Berlin (FU)

Kooperationspartner*innen/Mittelgeber*innen:

Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Teilprojekt der DFG-Forschungsgruppe 226, „Recht - Geschlecht - Kollektivität. Prozesse der Normierung, Kategorisierung und Solidarisierung".

An der Gruppe beteiligt sind die Humboldt-Universität zu Berlin (HU), die Freie Universität Berlin (FU), die Technische Universität Berlin (TU) sowie die Universität Potsdam (UP) und die Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder (EUV).

Projektkurzbeschreibung:

Das Teilprojekt untersucht die homosexuelle Emanzipationsbewegung der Bundesrepublik in ihrer Auseinandersetzung mit der deutschen Rechtsordnung im Zeitraum von der Gründung der Bundesrepublik 1949 bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Verfassungskonformität des Lebenspartnerschaftsgesetzes im Jahr 2002. Gefragt wird nach den Zusammenhängen zwischen Prozessen der Entkriminalisierung und Entdiskiminierung und der Formierung politischer Kollektive und Subkulturen. Untersucht werden die Kriminalisierung mann-männlicher Sexualität durch §175, Berufsverbote und schwul-lesbisches gewerkschaftliches Engagement, die Aids-Krise der 1980er und 90er Jahre sowie Debatten über die sog. „Homo-Ehe". Dabei geraten die Rechtsgebiete Strafrecht, Sozialrecht, Zivilrecht, Gesundheitsrecht und Arbeitsrecht in den Blick.

Entangled Colonial Memories

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Martin Lücke, Freie Universität Berlin (FU)

Kooperationspartner*innen/Mittelgeber*innen:

Kooperation mit der University of Education Winneba, gefördert durch Engagement Global und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Projektkurzbeschreibung:

Unseren Studierenden bieten wir die Möglichkeit, auch Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Mit der University of Education Winneba in Ghana bieten wir seit dem Sommersemester 2017 das Austauschprogramm „Entangled Colonial Memories" an, bei dem sich jährlich ghanaische und deutsche Geschichtsstudierende in Winneba und Berlin begegnen, um sich über die Darstellung kolonialer Relikte in Ghana und Deutschland auszutauschen.

Fachdidaktische Qualifizierung Inklusion angehender Lehrkräfte an der Humboldt-Universität zu Berlin (FDQI-HU)

Projektverantwortliche und institutionelle Anbindung:

Projektleitung:
Dr. Kristina Hackmann
Prof. Dr. Vera Moser und Prof. Dr. Detlef Pech
Humboldt-Universität zu Berlin (HU)
Wissenschaftliche Koordination:
Dr. Julia Frohn
Professional School of Education (PSE), Humboldt-Universität zu Berlin (HU)

Mittelgeber*innen:

FDQI-HU wird im Rahmen der gemeinsamen „Qualitätsoffensive Lehrerbildung" von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert (Januar 2016 - Dezember 2023).

Projektkurzbeschreibung:

FDQI-HU zielt auf eine Vernetzung und Weiterentwicklung vorhandener hochschuldidaktischer Kompetenzen in den Bereichen Rehabilitationswissenschaften, allgemeine Didaktik, Fachdidaktik und Sprachbildung. Dabei standen bisher die Fächer Englisch, Geschichte, Informatik, Latein, Arbeitslehre und Sachunterricht im Zentrum der Entwicklungsarbeit; seit Juli 2019 stehen die Fächer Biologie, Physik und Mathematik im Fokus der gemeinsamen Arbeit. Unter dem Dach der PSE werden diese Disziplinen als Netzwerk FDQI-HU miteinander verbunden. Durch die Einrichtung von Promotions- und Post-Doc-Stellen sowie durch Mitarbeiter*innen mit schulpraktischer Erfahrung werden Lehrveranstaltungen im interdisziplinären Team entwickelt und in Tandems erprobt. Die Seminare sollen zur Steigerung der adaptiven Lehrkompetenz und der Selbstwirksamkeitsüberzeugungen von Studierenden hinsichtlich des Unterrichts heterogener Lerngruppen beitragen. Einerseits basieren die Seminare auf dem im Rahmen des Projekts entwickelten „Didaktischen Modell für inklusives Lehren und Lernen" (DiMiLL), andererseits folgen sie einem auf Nachhaltigkeit abzielenden Baustein-Konzept, das auf dem Konstrukt „adaptive Lehrkompetenz" beruht und zusätzlich Bausteine zur „Heterogenitätssensibilität" sowie zur „Sprachbildung" beinhaltet. Durch eine umfassende Begleitforschung wird die Wirksamkeit der Lehrveranstaltungen untersucht, was eine empirisch fundierte Weiterentwicklung der interdisziplinären Projektarbeit ermöglicht.

Geschichten in Bewegung: Erinnerungspraktiken, Geschichtskulturen und historisches Lernen in der deutschen Migrationsgesellschaft

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Martin Lücke, Freie Universität Berlin (FU)

Kooperationspartner*innen/Mittelgeber*innen:

Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Verbundprojekt mit den Universitäten Hildesheim und Paderborn, der Georg-August-Universität Göttingen und des Georg-Eckert-Insitituts Braunschweig

Projektkurzbeschreibung:

Das Projekt untersucht den geschichtskulturellen Wandel in der deutschen Migrationsgesellschaft empirisch und entwickelt auf dieser Grundlage innovative Zugänge und Konzepte historischen Lernens sowie Standards für die Erstellung inklusiver Bildungsmaterialien. Das Teilprojekt der Freien Universität Berlin setzt sich mit den Akteur*innenperspektiven in Museen und Gedenkstätten auseinander, die die Vielfalt der Museums- und Gedenkstättenlandschaft in Deutschland widerspiegeln.

Graduiertenkolleg „Inklusion-Bildung-Schule"

Projektverantwortliche und institutionelle Anbindung:

Prof. Dr. Vera Moser (Sprecherin) Humboldt-Univeristät zu Berlin (HU)

Mittelgeber*innen:

Förderphase 1 und 2; Hans-Böckler-Stiftung und Humboldt-Universität zu Berlin (HU) (Januar 2017 - Juli 2021)

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Individuelle soziotechnische Arrangements für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit kognitiven Funktionsbeeinträchtigungen (InstAgT)

Projektverantwortliche und institutionelle Anbindung:

Prof. Dr. Gregor Renner & Prof. Dr. Florian Kiuppis (Katholische Hochschule Freiburg)
Prof. Dr. Christophe Kunze (Hochschule Furtwangen)
Prof. Dr. Matthias Wölfel (Hochschule Karlsruhe)

Mittelgeber*innen:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektkurzbeschreibung:

Zielsetzung des Projekts ist die Entwicklung von Strategien und praktisch-organisatorischen Lösungen, welche Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen und Betreuungspersonen dazu befähigen, sich neue Technologien in individuellen soziotechnischen Arrangements anzueignen, und so eine verbesserte selbstständige und selbstbestimmte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft für Menschen mit kognitiven Funktionsbeeinträchtigungen (insbesondere sog. geistiger Behinderung) zu ermöglichen. Gemeinsam mit Menschen mit kognitiven Funktionsbeeinträchtigungen und den regional tätigen Praxispartnern sollen dazu Teilhabebarrieren identifiziert und passende Lösungsansätze für den Einsatz von Zukunftstechnologien und digitalen Medien ermittelt werden. Nach einer Analyse von Chancen und Risiken werden die als geeignet eingeschätzten Ansätze zu technischen Arrangements im Verbund mit Unterstützungsangeboten sowohl für Menschen mit kognitiven Funktionsbeeinträchtigungen als auch deren professionelle Bezugspersonen entwickelt und erprobt. Darüber hinaus soll der Zugang zu digitalen Inhalten für Menschen mit kognitiven Funktionsbeeinträchtigungen auf Barrieren zur Teilhabe an der zunehmend digitalisierten Gesellschaft untersucht und Lösungsansätze für die entsprechende Teilhabe erarbeitet werden. In diesem Kontext soll auch untersucht werden, inwiefern ehrenamtliches Engagement als Ressource zur Unterstützung bei der Technikaneignung genutzt werden kann.

Inklusionsberichterstattung des Kreises Paderborn

Projektverantwortliche und institutionelle Anbindung:

Dana Tegge, Humboldt-Universität zu Berlin (HU)

Mittelgeber*innen:

Kreis Paderborn

Projektkurzbeschreibung:

Die Umsetzung des Inklusionsgedankens konfrontiert das gesamte Bildungssystem mit neuen Herausforderungen. Entsprechend der Zuständigkeiten im föderalen Mehrebenensystem sind neben dem Land auch Kreise und Schulen in der Pflicht, die Entwicklung mitzugestalten und gezielt zu steuern. Eine Gestaltung und Steuerung setzt voraus, dass den Kommunen Informationen in geeigneter Form bereitstehen, um die Entscheidungsprozesse unterstützen zu können. Eine datengestützte Steuerung beispielsweise mithilfe von aussagekräftigen Indikatoren hat dabei in de letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Der Kreis Paderborn beauftragte vor diesem Hintergrund im Jahr 2015 die Erstellung eines Inklusionsberichts mit Analysen zum Stand der sonderpädagogischen Förderung und des gemeinsame Lernens in den Schulen. Eingebettet ist der Bericht in das Projekt „Gestaltung einer inklusiven Bildungsregion (GIB)" unter der Federführung des Bildungsministeriums- und Integrationszentrums Kreis Paderborn. In einem zweiten Bericht werden neben Kennzahlen und Indikatoren zum kommunalen Schulwesen auch der Bereich der frühkindlichen Bildung ebenso wie der Übergang zwischen frühkindlicher Bildung und Schule in die Analyse einbezogen.

Inklusive Schule mit Gebärdensprache

Projektverantwortliche und institutionelle Anbindung:

Prof. Dr. Claudia Becker, Humboldt-Universität zu Berlin (HU)

Mittelgeber*innen:

Eigenmittel

Projektkurzbeschreibung:

Gemeinsam mit Studierenden untersuchen wir inklusive Unterrichtssettings, in denen hörende und bilingual-gebärdensprachorientierte hörgeschädigte Schüler*innen gemeinsam lernen. Wir kooperieren dabei u.a. mit verschiedenen Schulen in Hamburg und Berlin.

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Kompetenzzentrum Flucht, Trauma und Behinderung

Projektverantwortliche und institutionelle Anbindung:

Prof. Dr. Claudia Becker, Humboldt-Universität zu Berlin (HU)
Prof. Dr. David Zimmermann, Humboldt-Universität zu Berlin (HU)

Kooperationspartner*innen:

Verband der Sonderpädagogik e.V. - Landesverbände Berlin und Brandenburg

Mittelgeber*innen:

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BMIF) (Juli 2019 - Juni 2021)

Projektkurzbeschreibung:

Im Projekt wird das Kompetenzzentrum „Flucht, Trauma und Behinderung" aufgebaut, eine dauerhaft an der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelte Fortbildungs- und Beratungsinstitution für pädagogische Fachkräfte, die minderjährige Geflüchtete professionell begleiten und fördern. Ein besonderer Fokus liegt auf Kindern und Jugendlichen mit Behinderung und Fluchterfahrungen, die als mehrfach vulnerabel für Traumatisierung und Marginalisierung gelten müssen. Die Arbeit der traumapädagogischen Ambulanz fokussiert somit erstens auf eine nachhaltige Qualifizierung der Fachkräfte. Hierfür wird die bestehende Kooperation mit dem „Verband für Sonderpädagogik" intensiviert unf vertieft, um möglichst umfassend die in diesem Feld tätigen Fachkräfte in Berlin und Brandenburg zu erreichen. Zweitens werden die Angebote des Kompetenzzentrums fortlaufend und auf wissenschaftlichem Niveau quantitativ evaluiert.

K2teach – Know how to teach

Projektverantwortliche:

Prof. Dr. Martin Lücke, Freie Universität Berlin (FU)

Kooperationspartner*innen/Mittelgeber*innen:

Zusammenarbeit mit den Fachdidaktiken der Biologie, Chemie und Pharmazie, der Erziehungswissenschaft und Psychologie, den Geschichts- und Kulturwissenschaften, den Fachbereichen Mathematik und Informatik, Philosophie und Geisteswissenschaften, Physik, Sonderpädagogik, Politik- und Sozialwissenschaften.

Projektkurzbeschreibung:

Das Projekt erforscht historische Lehr-Lernprozesse mit Neuen Medien. Angehende Geschichtslehrer*innen sollen durch die Teilnahme an Lehr-Lern-Labor-Seminaren professionalisiert werden und einen Einstieg in eine theoriegeleitete Unterrichtspraxis finden. Die im Zuge des Projekts K2teach adaptierten Konzepte von Lehr-Lern-Labor-Seminaren versprechen, die von Studierenden oftmals geforderte Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis zu liefern, ohne dabei einseitig Praxis um ihrer selbst willen zu generieren. Sie ermöglichen gleichzeitig eine theoriegebundene Reflexion. Außerdem soll durch eine komplexitätsreduzierte Umgebung kein „Praxisschock" bei den Studierenden ausgelöst werden.

Profession und normative Ordnungen in der Entstehung der urbanen Hilfsschule: Die Modernisierung der Regierung des Sozialen

Projektverantwortliche und institutionelle Anbindung:

Prof. Dr. Vera Moser, Humboldt-Univeristät zu Berlin (HU)

Mittelgeber*innen:

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) (März 2017 - Februar 2020)

Partizipatives Monitoring der aktuellen Entwicklung des Rehabilitations- und Teilhaberechts 2021

Projektverantwortliche und institutionelle Anbindung:

Prof. Dr. Gudrun Wansing (Leitung), Humboldt-Universität zu Berlin (HU)
Dr. Tonia Rambausek-Haß (wissenschaftliche Mitarbeiterin, in Elternzeit)
Lea Mattern (wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Mittelgeber*innen:

Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) (Ausgleichsfonds für überregionale Vorhaben zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben, September 2018 - August 2021)

Kooperationspartner*innen:

  • Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V.
  • Prof. Dr. Katja Nebe (Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg)
  • Prof. Dr. Felix Welti (Universität Kassel)
  • Prof. Dr. Wolfhard Kohle (Zentrum für Sozialforschung Halle)

Projektkurzbeschreibung:

Ziele des interdisziplinären Projekts sind normative und empirische Analysen der Reformprozesse, die durch die aktuelle Gesetzgebung, insbesondere das Bundesteilhabegesetz (BTGH), im Feld der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen veranlasst wurden. Es geht um die Beobachtung und Bewertung deren Bedingungen, beabsichtigten wie unbeabsichtigten Folgen sowie deren Weiterentwicklungen. Dabei werden insbesondere Themen mit Bezug zur Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen bearbeitet. Die Ergebnisse werden im Projektzeitraum fortlaufend über das Internetportal „Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht" veröffentlicht. Aufgaben des Projektstandortes Humboldt-Universität zu Berlin (Leitung Prof. Dr. Gudrun Wansing) liegen vor allem in der empirischen Erhebung und Analyse der Implementation der neuen Regelungen durch die Akteure (Politik, Verwaltung, Einrichtungen und Dienste, Menschen mit Behinderungen) und die Identifikation von förderlichen und hinderlichen Bedingungen. Den Kern bilden Datenerhebungen (quantitativ und qualitativ) zu den Themenbereichen „Werkstättenmitwirkungsverordnung" (WMVO), „Alternativen zum WfbM: Inklusionsbetriebe, Budget für Arbeit, andere Leistungsanbieter", „Bedarfsmittel Teilhabeplanung".

Promoting Deaf and Hard of Hearing Children´s Theory of Mind and Emotion Understanding (ProToM)

Projektverantwortliche und institutionelle Anbindung:

Prof. Dr. Claudia Becker, Humboldt-Universität zu Berlin (HU) (Koordination der Partner in Deutschland, Zypern und Griechenland)
Dr. Mireille Audeoud, Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik Zürich (Koordination der Partner in der Schweiz)

Kooperationspartner*innen:

Mittelgeber*innen:

Europäische Union (Erasmus+) und Movetia (Dezember 2018 - Juli 2021)

Projektkurzbeschreibung:

„Promoting Deaf/Hard of Hearing Children's Theory of Mind and Emotion Understanding" (ProToM) ist eine strategische Partnerschaft zwischen Forschung- und Praxispartner*innen aus vier europäischen Ländern. Ziel ist es, ein evidenzbasiertes modulares Trainingsprogramm für die Förderung von Theory-of-Mind-Kompetenzen und Emotionsweisen sowie der damit verbundenen Gebärden- und Lautsprachkompetenz gehörloser und schwerhöriger Kinder zu entwickeln. Es bietet verschiedene methodische Ansätze und Materialien, um die Vielfalt der Schüler*innen zu berücksichtigen (unterschiedliche Lernbedingungen, Altersgruppen, Bildungskontexte, Sprachkenntnisse und Kulturen). Das Trainingsprogramm wird sowohl in verschiedenen Sonderschulen als auch in inklusiven Seetangs der Partnerländer erprobt. Anschließend werden die Ergebnisse in ganz Europa verbreitet, indem alle Übungen und Materialien auf einer Homepage in verschiedenen Sprachen kostenlos zur Verfügung gestellt werden, die sowohl von Regelschullehrkräften als auch von Sonderpädagog*innen verwendet werden können.

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Sonderpädagogische Lehrkräfte in inklusiven Schulen (FOLIS)

Projektverantwortliche und institutionelle Anbindung:

Prof. Dr. Vera Moser, Humboldt-Univeristät zu Berlin (HU)
Prof. Dr. J. Kuhl, TU Dortmund

Mittelgeber*innen:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF);
Eigenanteil: 164.740€ (Januar 2018 - Dezember 2020)

Von der schulpädagogischen Leistungsbeurteilung und sonderpädagogischen Diagnostik zur kooperativen Lernförderung (KOLEF)

Projektverantwortliche und institutionelle Anbindung:

Prof. Dr. Vera Moser, Humboldt-Univeristät zu Berlin (HU)
Prof. Dr. T. Häcker, Universität Rostock

Mittelgeber*innen:

Max-Traeger-Stiftung (Oktober 2010 - Juni 2018)

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1. Kongress der Teilhabeforschung

Projektverantwortliche und institutionelle Anbindung:

Prof. Dr. Gudrun Wansing (Antragstellerin) in Kooperation mit dem Aktionsbündnis Teilhabeforschung

Mittelgeber*innen:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) & Humboldt-Universität zu Berlin (Februar 2019 - Dezember 2020)

Projektkurzbeschreibung:

Teilhabeforschung ist ein noch junges Forschungsfeld, das die Lebenslagen, Teilhabe und Partizipation von Menschen mit Behinderungen zum Gegenstand hat. Der 1. Kongress der Teilhabeforschung (26. - 27. September 2019) brachte Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Wissenschaftsgemeinschaften und an Teilhaberforschung Interessierte zusammen, um Teilhaberforschung als interdisziplinäres Forschungsprogramm zu profilieren. Im Zentrum des Kongresses standen konkrete Projekte der Teilhabeforschung, die in Plenumsreferaten, Foren, Workshops und Posterpräsentationen vorgestellt und diskutiert wurden. Besonderes Augenmerk hatte dabei der Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Menschen mit Beeinträchtigungen und ihren Interessenvertretungen. Der Kongress hatte zum Ziel, die Forschung zu den Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland zu fördern und zu einer stärkeren Vernetzung bislang weitgehend getrennt agierender „scientific communities" beizutragen. Wie eine partizipative Teilhaberforschung unter aktiver Mitwirkung von Menschen mit Behinderungen gelingen kann und welchen Mehrwert sie bietet, war ein wesentlicher Schwerpunkt des Kongresses. Die Ergebnisse des Kongresses werden in einem Fachbuch dokumentiert und veröffentlicht.

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