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Folge #2 der zweiten Staffel "Inklusionsfragen" ist erschienen

Staffel 2: Folge #2 Aufklären, Appellieren, Fürsprechen. Behinderungskonstruktionen auch in Zeiten von Inklusion?!
Ellen Brodesser im Gespräch mit Stefanie Müller

Die Inklusionsforschung ist verbunden mit Fragen nach der Beachtung von speziellen Bedürfnislagen von Menschen und der Auflösung von Kategorien, die deren Angehörige stigmatisieren und diskriminieren können. Auch das Verhältnis der spezifischen Fachgebiete der Sonderpädagogik zur Allgemeinen Pädagogik und zu den Erziehungswissenschaften ist in dieses Spannungsfeld eingebettet. Mit Aufklären, Appellieren und Fürsprechen benennt Dr.in Stefanie Müller in ihrer Forschung die Aufgaben, die sie als charakteristisch für die Geistigbehindertenpädagogik als Subdisziplin der Sonderpädagogik herausarbeitet. Im Kontext einer „Pädagogik der Verbesonderung“ diskutiert sie, wie sich die Geistigbehindertenpädagogik über einen Personenkreis legitimiert, deren Marginalisierung sie verhindern möchte. Mit Blick auf Inklusion als Zielperspektive hören Sie in dem Interview, ob sich die Geistigbehindertenpädagogik nicht selbst abschaffen müsste, um den Weg zu bahnen, die eigenen Ziele zu erreichen. Stefanie Müller ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie ist im Gespräch mit Ellen Brodesser, Mitherausgeberin des Podcast, ebenfalls von der Humboldt-Universität. (EVT: 22.06.2026)

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Kommende Veranstaltungen

Development, acceleration and alienation.

Cultural-historical Activity Research on Temporality and Intersubjectivity

Development is movement and therefore takes time. It unfolds both individually and socially, at different speeds and against different temporal horizons. Lev S. Vygotsky's theory of development and his concept of the zone of proximal development emphasize the importance of intersubjectivity, learning and education as a “motor” for human development. Cultural and social developments – from the early forms of shared affects, through the emergence of spoken language and written symbols, to networked communication with digital media and AI – contribute to the acceleration of the activity systems in which we think, feel and act.

 

Über das ZFIB

Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik im Dialog für Inklusion – gemeinsam soziale Ungleichheit abbauen und Teilhabe unterstützen.

Das Zentrum für Inklusionsforschung Berlin (ZfIB) wurde am 17. Januar 2018 gegründet. Es versteht sich als interdisziplinäres Forum für Forschung, Beratung und Vernetzung. Ziel des ZfIB ist die forschungsorientierte Versachlichung der öffentlichen Diskurse über gesellschaftliche Inklusion und Exklusion. Seine Mitglieder arbeiten in verschiedenen wissenschaftlichen, zivilgesellschaftlichen und politischen Zusammenhängen innerhalb und außerhalb Berlins. Sie alle verbindet das Leitbild einer inklusiven, demokratischen Gesellschaft, die allen Menschen, unabhängig von Voraussetzungen wie Dis/Ability, Geschlecht, sozialer Herkunft oder nationaler, kultureller oder religiöser Zugehörigkeit, eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht.

Leitungsgremium: Prof. Dr. Thomas Hoffmann (Direktor), Prof. Dr. Jonna Blanck (stellv. Direktorin), Dr. Ellen Brodesser (Geschäftsführung).
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