Aktuelles

Unsere Podcastreihe "Inklusionsfragen" geht in die zweite Staffel

Staffel 2: Folge #1 Betroffenheit und Verantwortlichkeit: Beobachtungen aus Lehrer:innenfortbildungen zur Diskriminierungskritik
Josephine Herz im Gespräch mit Anna Moldenhauer

Die Verteilung von Bildungschancen durch die Institution Schule ist durch Diskriminierung geprägt, die sich entlang einer Reihe von miteinander verflochtenen Differenzlinien vollzieht, nicht zuletzt von race, class und gender. Das Verbundprojekt ForDiSens – ‚Fortbildungen zur Stärkung von Diversitätssensibilität‘ – widmet sich vor diesem Hintergrund der Analyse und Weiterentwicklung von Fortbildungen für Lehrer:innen im Bereich der Antidiskriminierung. In dieser Podcastfolge sprechen Josephine Herz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt ForDiSens, und Anna Moldenhauer, Professorin für Schultheorie und Schulentwicklung, über erste Beobachtungen aus dem Teilprojekt der Universität Bremen, das sich mit dem Vollzug von Fortbildungen zum schulischen Umgang mit Klassismus befasst. Besondere Aufmerksamkeit richten sie auf das Sprechen über Betroffenheit und Verantwortlichkeit und fragen danach, wie Fortbildner:innen und Teilnehmer:innen sich zueinander, zur Schule als Institution sowie zum Gegenstand der Fortbildungen relationieren. (EVT: 15.01.2026)

Hier geht es zur Podcastfolge

Kommende Veranstaltungen
Dem Titel der Tagung entsprechend wird in verschiedenen Formaten die Möglichkeit bestehen, sich mit dem Verhältnis von wissenschaftlichen und aktivistischen Ansprüchen, der Vereinbarkeit der Rollen sowie der Frage, welche Haltung mit unseren Perspektiven auf Inklusion(-sforschung) ver-bunden ist, auseinanderzusetzen. Inwieweit ist Inklusion in den Schulsystemen und anderen gesellschaftlichen Berei-chen weiterhin eine weit entfernte, aber dennoch anzustre-bende (Bildungs-)utopie, eine bereits (in Teilen) existie-rende Realität oder eine durch systemische, ökonomische oder politische Barrieren verunmöglichte Illusion? Wie verhalten wir uns als Forschende und Praktiker:innen in diesem Feld zu diesen Fragen?
Ebenso wie zum Tagungsthema soll es zu allen vorgestellten aktuellen Forschungen und Projekten sowie „drumherum“ ausreichend Zeit für Austausch und Vernetzung ge-ben. Ganz in diesem Sinne wird für alle, die daran Interesse haben, bereits am 17. Februar 2026 abends ein Get-together organisiert.

Weitere Informationen unter: https://ifo2026.uni-bremen.de/

Über das ZFIB

Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik im Dialog für Inklusion – gemeinsam soziale Ungleichheit abbauen und Teilhabe unterstützen.

Das Zentrum für Inklusionsforschung Berlin (ZfIB) wurde am 17. Januar 2018 gegründet. Es versteht sich als interdisziplinäres Forum für Forschung, Beratung und Vernetzung. Ziel des ZfIB ist die forschungsorientierte Versachlichung der öffentlichen Diskurse über gesellschaftliche Inklusion und Exklusion. Seine Mitglieder arbeiten in verschiedenen wissenschaftlichen, zivilgesellschaftlichen und politischen Zusammenhängen innerhalb und außerhalb Berlins. Sie alle verbindet das Leitbild einer inklusiven, demokratischen Gesellschaft, die allen Menschen, unabhängig von Voraussetzungen wie Dis/Ability, Geschlecht, sozialer Herkunft oder nationaler, kultureller oder religiöser Zugehörigkeit, eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht.

Leitungsgremium: Prof. Dr. Thomas Hoffmann (Direktor), Prof. Dr. Jonna Blanck (stellv. Direktorin), Dr. Ellen Brodesser (Geschäftsführung).
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Kooperationen